2 November 2013 - 20:30
Pakistan besteht auf Gasimport aus Iran

Der pakistanische Minister für Erdöl und Naturresourcen sagte, dass es nicht die geringste Wahrscheinlichkeit gebe, dass das Gaspipelineprojekt mit Iran abgebrochen werde, denn Pakistan benötige das iranische Gas und sei weiterhin entschlossen Gas aus Iran zu importieren.

Wie IRIB unter Berufung auf das Informationsnetz Öl und Energie (Shana) berichtete, hat Shahid Khaqan Abbasi hinzugefügt, dass sein Land darauf bestehe, dass das Gaspipelineprojekt vervollständigt werde. Das 7,5 Milliarden Dollar Projekt, dass zur Reduzierung der Strom und Gas-Krise in Pakistan beitragen soll, wurde mehrfach mit Schwierigkeiten und vielfältigen Drohungen konfrontiert. 

Der Pipelineabschnitt auf iranischer Seite ist inzwischen vervollständigt, aber die pakistanische Regierung ist weiterhin unfähig, die Kosten für die 780 Kilometer der Pipeline auf pakistanischem Boden aufzubringen. Pakistan hat für die Beendigung des Pipelinebaus eine 2 Milliarden Dollar-Hilfe von Iran beantragt. Der Sprecher des pakistanischen Außenministeriums hat bekannt gegeben, das Islamabad alle Wege für die Beendigung der Energiekrise in diesem Land nutzt. Durch die Energiekrise in Pakistan sind die Menschen im Sommer mit Stromabschaltungen und im Winter mit Gasknappheit konfrontiert.